Dein perfekter Elevator Pitch

Dein perfekter Elevator Pitch

Heute möchte ich noch einmal einen Punkt aus meinem letzten Beitrag aufgreifen, der wirklich, wirklich wichtig ist: Wie spreche ich potentielle Kunden an ? oder anders “Mein Elevator Pitch


Zunächst, was ist das eigentlich, ein Elevator Pitch?

Es gibt eine Geschichte, ich weiß nicht wirklich, ob sie stimmt, um einen Angestellten in einem Unternehmen in Amerika, der eine sensationelle Idee hatte. Diese Idee wollte er gerne seinem Chef vorstellen. Aber: er kam nicht an dem Abfangjäger, der Dame im Vorzimmer, vorbei. “Er ist im Meeting, im Kundengespräch, außer Haus, hat heute überhaupt keine Zeit mehr, eventuell nächste Woche, versprechen kann ich aber Nichts”.  Kommt Dir das eigentlich bekannt vor?

Einige Zeit später traf der Angestellte seinen Chef im Fahrstuhl (Elevator). Der Chef sagte ihm: “solange der Lift fährt, hast Du Zeit mit von deiner Idee zu erzählen”. Bekanntlich erreichen die Fahrstühle auch in Amerika, wenn es in die 110. Etage geht, relativ schnell ihre Ziele, meistens in Sekunden. Soviel zu der Geschichte.

Was bedeutet die nun für Dich?

Ziel Deiner Präsentation in einer sehr, sehr kurzen Zeit ist es, potentielle Kunden neugierig zu machen, mehr über Dich und Dein Angebot zu erfahren. Du baust quasi einen Spannungsbogen auf und erzeugst einen Sog. Häufig folgen auf gute Elevator Pitches Geschäftskontakte, Kooperationen, neue Investoren, gut bezahlte Projekte und damit neue Kunden. Dein Elevator Pitch sollte also zu Deinen Handwerkszeug gehören, denn du bist Unternehmer und brauchst neue Kunden, um erfolgreich selbstständig zu sein.

Bereite Deinen Pitch, auch verschiedene gut vor. Stell Dir einige Situationen vor, in denen Du dich bewegst. Das können Messen, Networking-Events, Parties oder das Telefonat, eben die Orte oder Anlässe sein, auf denen Du mit anderen Menschen ins Gespräch kommst. Ganz wichtig dabei, er, der Pitch, muß zu Dir passen, sei authentisch. Es bringt überhaupt gar nichts, kann sich sogar ins Gegenteil umkehren, wenn Dein Gesprächspartner denkt, daß Du es “runterratterst” oder Deine Selbstpräsentation hört sich auswendig gelernt an.


Überlege Dir einen guten Einstieg!

Nicht ich bin…. sondern was tue ich?

Was machst Du denn beruflich? Ich bin Direktor, Geschäftsführer, Kundenberater, oder, oder – das ist stinkend langweilig, sagt Nichts, gar Nichts aus, und Dein Gesprächspartner will garantiert nicht mehr wissen, weil er solche Sätze schon hundert mal gehört hat.

Was machst Du denn beruflich? Ich helfe Menschen dabei, …. Ich unterstütze Menschen oder Unternehmen dabei, ….  Das hört sich doch ganz anders an, oder?

Jetzt kannst Du ruhig eine kleine Pause machen und die Reaktion deines Gegenübers abwarten. Meistens kommt: “aha, das ist ja spannend, wie machst Du das?”  Sollte die Frage nicht kommen, erzähl trotzdem nach der rhetorischen Pause weiter.

Jetzt kommt Deine Besonderheit, was macht Dich, dein Business aus, was ist das Besondere daran, warum bist Du anders? – in einem Satz!!! Denk daran, Du willst einen Sog erzeugen. Die Frage, die bei der Formulierung helfen kann: “Was möchte ich bewirken?”

Danach, im Prinzip zum Abschluss, wenn Du merkst, der Andere hat angebissen, stell offene Fragen. Das sind die Fragen, die ich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten kann. “Wie wollen wir weitermachen ?”, “Wann wollen wir das Gespräch vertiefen?” Sei einfach Du, offen, ehrlich und authentisch.

 

Versuche dabei folgende Fehler zu vermeiden:

  • bereit dich und deine Pitches vor. Spontan wird es meistens schwer und nicht sauber in der Formulierung.
  • Meide Fachbegriffe aus deiner Branche, so die Gesprächspartner branchenfremd sind.
  • Sei nicht zu lang! 20 Sekunden für Deinen Pitch sollten reichen.
  • Spreche trotz der kurzen Zeit nicht zu schnell.
  • Nimm nicht immer den gleichen Pitch, bereite verschiedene auf die jeweilige Situation bezogene vor.

 

Also, bis zum nächsten Mal

 

 

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